Kämpferischer Auftakt in der Metall-Tarifrunde

Die Metall-Tarifrunde nimmt Fahrt auf. Am 11. Februar fanden 2 kämpferische Aktionen statt – eine vor dem Mercedes-Benz Werk Untertürkheim mit ca. 250 Vertrauensleuten und eine in Feuerbach mit rund 500-600 Beschäftigte von Bosch, Coperion, KBA MetalPrint und Mahle Behr. Bei beiden Aktionen wurden die Angriffe der jeweiligen Konzernvorstände auf Arbeitsplätze und betriebliche Standards gut verbunden mit den tariflichen Forderungen der zur Zeit laufenden Tarifrunde.

Vom Stuttgarter Krisenbündnis überbrachte Norbert Heckl unseren Solidaritätsgruß.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es war in den Reden schon viel von Solidarität zu hören, ich möchte Euch im Namen des Stuttgarter Krisenbündnisses und des DGB-Stadtverbands solidarische Grüße überbringen und Euch in Eurem Kampf bestärken.

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Mindest-Kurzarbeitergeld jetzt!

Seit Wochen sind sie wieder geschlossen: Friseure, Kinos, Hotels, Cafés, Restaurants, Geschäfte im Einzelhandel und viele mehr. Hunderttausende Kolleg*innen sind von den Schließungen betroffen und in Kurzarbeit. Seit drei Monaten müssen sie mit 60 Prozent (67 Prozent mit Kindern) oder 70 Prozent (bzw. 77 Prozent) ihres ohnehin schon sehr niedrigen Einkommens auskommen. Oft reicht das Geld vorne und hinten nicht, ohne eigenes Verschulden geraten diese Menschen in existenzgefährdende Notlagen.

Unsere Kolleg*innen brauchen in dieser dramatischen Situation dringend Unterstützung. Zusammen mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert ver.di deshalb in einem offenen Brief an die Regierung ein branchenunabhängiges Mindest-Kurzarbeitergeld in einer Höhe von 1.200 Euro, angelehnt an den gesetzlichen Mindestlohn.

Du kannst dich uns anschließen und unsere Petition dazu hier unterzeichnen.

https://www.verdi.de/themen/corona/mindestkurzarbeitergeld

Helfen wir, die 100.000 TeilnehmerInnen voll zu bekommen!

Unter dem Link findet ihr auch den Offenen Brief an die Politik.

8.März: Die Krise heißt Kapitalismus und Patriarchat.
Deshalb feministisch kämpfen!

Demonstration am internationalen Frauen*kampftag:
8. März 2021 | 17 Uhr | Rotebühlplatz

Wir Frauen* fangen diese Krise auf und halten die Gesellschaft am Laufen. Unsere Arbeit ist „systemrelevant“ – egal ob in typischen „Frauen*berufen“ oder zuhause.

Doch wir bekommen nichts dafür: Geringere Löhne, wenig Gesundheitsschutz, kaum Anerkennung. Immer noch hängt 80 Prozent der unbezahlten Haus- und Sorgearbeit an uns. Im Lockdown müssen wir Homeschooling, Haushalt, Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen und Homeoffice managen. Zusätzlich sind viele von uns auch noch patriarchaler Gewalt ausgesetzt. Häusliche Gewalt nimmt durch die Corona-Maßnahmen zu, weil wir weniger Möglichkeiten haben unser Zuhause zu verlassen und uns an Vertrauenspersonen oder Beratungsstellen zu wenden.

Das alles ist kein Zufall und wir Frauen* haben nicht einfach nur Pech gehabt. Wir leben in einem kapitalistischen System, in dem der Profit im Mittelpunkt steht und nicht die Menschen, und in einem patriarchalen System, in dem die Männer mehr Rechte, Einfluss und Macht besitzen. Wir wenden uns entschieden gegen falsche Rollenbilder, haarsträubende Vorurteile, Ausbeutung und Unterdrückung. Ständig wird erzählt wir seien schwächer, unzuverlässiger, ungebildeter. Jetzt mal ganz ehrlich: Warum sind wir Frauen* dann diejenigen, die die Krise überall auffangen und alles am Laufen halten?!

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1 Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau:
Erinnerung – Gerechtigkeit – Aufklärung – Konsequenzen!

Gedenk- und Protestkundgebung am 19.2.2021 um 17.00 Uhr auf dem Schlossplatz

Am 19. Februar wird der rassistische Anschlag in einer Shishabar in Hanau ein Jahr her sein. Neun junge Menschen mit Migrationshintergrund hat ein rechter Terrorist aus dem Leben gerissen. Auch ein Jahr nach dem Anschlag gibt es viele Fragen ohne Antworten, keinerlei Aufklärung und Konsequenzen. Vor Kurzem wurde bekannt, dass der Notausgang der Shishabar in Hanau durch polizeiliche Anordnung verriegelt wurde.
Rassistische Angriffe und die Organisierung rechter Gruppierungen innerhalb staatlicher Behörden sind längst keine Einzelfälle mehr. Das vergangene Jahr hat das nochmal verdeutlicht. Kassel, Halle, Hanau (um nur die bekanntesten Fälle zu nennen) machen deutlich, dass die Zeitspanne zwischen den rassistischen Angriffen von Rechten immer kürzer werden.

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#ZeroCovid

#ZeroCovid

Das Ziel heißt Null Infektionen!
Für einen solidarischen europäischen Shutdown

Nach einem Jahr Pandemie sind wir in ganz Europa in einer äußerst kritischen Situation. Tausende Menschen sterben jeden Tag und noch viel mehr erkranken. Das neue Coronavirus breitet sich rasend schnell aus, von Mutationen noch beschleunigt. Die Maßnahmen der Regierungen reichen nicht aus: Sie verlängern die Pandemie, statt sie zu beenden, und gefährden unser Leben.

Die Strategie, die Pandemie zu kontrollieren, ist gescheitert („flatten the curve“). Sie hat das Leben dauerhaft eingeschränkt und dennoch Millionen Infektionen und Zehntausende Tote gebracht. Wir brauchen jetzt einen radikalen Strategiewechsel: kein kontrolliertes Weiterlaufen der Pandemie, sondern ihre Beendigung. Das Ziel darf nicht in 200, 50 oder 25 Neuinfektionen bestehen – es muss Null sein.

Wir brauchen sofort eine gemeinsame Strategie in Europa, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen. Mit Impfungen allein ist der Wettlauf gegen die mutierte Virusvariante nicht zu gewinnen – erst recht nicht, wenn die Pandemiebekämpfung weiter aus aktionistischen Einschränkungen der Freizeit ohne Shutdown der Wirtschaft besteht. Wir setzen uns dafür ein, dass die Sars-CoV-2-Infektionen sofort so weit verringert werden, dass jede einzelne Ansteckung wieder nachvollziehbar ist. Das entschlossene Handeln etlicher Länder hat gezeigt, dass es möglich ist, die Verbreitung des Virus zu beenden.

Wir orientieren uns am internationalen Aufruf für die konsequente Eindämmung der Covid-19 Pandemie in Europa, den Wissenschaftler*innen am 19. Dezember 2020 initiiert haben.1 Wir sind allerdings überzeugt, dass die Eindämmung des Sars-CoV-2 Virus nur gelingen kann, wenn alle Maßnahmen gesellschaftlich solidarisch gestaltet werden. Darum fordern wir diese unerlässlichen gesellschaftlichen Maßnahmen:

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Solidaritätserklärung des Stuttgarter Krisenbündnisses für die Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Das Stuttgarter Krisenbündnis solidarisiert sich mit den Beschäftigten bei Daimler gegen die Angriffe des Daimler-Vorstandes. Wir verurteilen die Erpressungen, den Personalabbau, Verlagerungen und den Vertragsbruch auf das Schärfste. In der aktuellen Krise zeigt der Kapitalismus sein hässliches Gesicht besonders deutlich. Nicht nur bei Daimler, auch in vielen anderen Betrieben gibt es ähnliche Angriffe auf die Belegschaften. Es sind Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, denen wir uns gemeinsam entgegenstellen müssen, wenn wir verhindern wollen, dass die Lasten der Krise auf unseren Rücken abgeladen werden. Deshalb haben wir im Mai das Krisenbündnis gegründet und seitdem auch einige Kundgebungen, Demos und Aktionen organisiert.

“Solidaritätserklärung des Stuttgarter Krisenbündnisses für die Daimler-Kolleginnen und Kollegen” weiterlesen

Flyer: Ihre Krise – nicht auf unserem Rücken!

Wir haben uns im “Stuttgarter Krisenbündnis” zusammengeschlossen, weil wir nicht wollen, dass die kapitalistische Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie verschärft wurde, auf unserem Rücken ausgetragen wird:

Die Kosten der Krise müssen die Reichen, Konzerne und Banken tragen, die jahrelang von Privatisierung, Sozialabbau, Niedriglöhnen und einer ungerechten Steuerpolitik profitiert haben.

Wir wollen auch nicht zurück zum Zustand vor der Pandemie.

Wir wollen, dass Konsequenzen aus der Krise gezogen werden.

Gemeinsam setzen wir uns ein für eine solidarische, menschenwürdigere Zukunft in einer intakten Umwelt.

Gemeinsam treten wir ein für grundsätzliche Veränderungen in Wirtschaft und Gesell-schaft.

Wir – das sind Gruppen, Organisationen und Parteien aus gewerkschaftlichen, linken, antifaschistischen, künstlerischen, ökologischen, migrantischen und Jugend-Bereichen.

neuer Flyer des Stuttgarter Krisenbündnisses

https://krisenbuendnis-stuttgart.org/wp-content/uploads/2021/01/Flyer-Krisenbuendnis-Dez-2020.pdf

 

Kundgebung am 30. September

Kundgebung am Mittwoch, 30. September um 16:00 Uhr
Beim Haupteingang des Katharinenhospitals mit Cuno Hägele und der Marbacher Songgruppe

für die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern:

  • MEHR EINKOMMEN !
  • MEHR FREIZEIT !
  • MEHR PERSONAL !

Bessere Arbeitsbedingungen für Klinikbeschäftigte heißt bessere Krankenversorgung! Die Beschäftigten in den Krankenhäusern brauchen mehr als unseren Beifall, sie brauchen Rückenwind von uns in den laufenden Tarifauseinandersetzungen!

Natürlich mit Mund-Nasen-Schutz und 1,5m Abstand wegen Corona!

Demo am 18. Juli 2020

Demoprogramm

  • Ariane Raad, Gewerkschaftssekretärin, ver.di Bezirk Stuttgart
  • Lucia Parbel & Niels Siethoff, Fridays for Future Stuttgart
  • Initiative „Solidarität & Klassenkampf“
  • Beschäftigte aus dem Klinikum Stuttgart
  • Rex Osa, Aktivist, Refugees 4 Refugees

+ musikalische Begleitung am Ende der Demonstration

Hinweis: Kundgebung vor der Demonstration

Kurz vor der Bündnisdemonstration um 14.00 Uhr findet ebenfalls am Samstag, den 18. Juli um FÜNF VOR ZWÖLF (11:55) eine Kundgebung von u.a. ver.di Stuttgart gegen die Schließung von Karstadt Sports Stuttgart statt. Kundgebungsort ist der Platz zwischen Hirschstraße/Breite Straße.

Hinweis: Kundgebung nach der Demonstration

Kundgebung, Samstag 18. Juli 2020, 17.00 Uhr,
Eingang US-AFRICOM, Stuttgart-Möhringen, Plieningerstr. 289
US-AFRICOM und US-EUCOM schließen!
Militär weltweit abrüsten für globale Gesundheit und Entwicklung!
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