Das Stuttgarter Krisenbündnis solidarisiert sich mit den Beschäftigten bei Daimler gegen die Angriffe des Daimler-Vorstandes. Wir verurteilen die Erpressungen, den Personalabbau, Verlagerungen und den Vertragsbruch auf das Schärfste. In der aktuellen Krise zeigt der Kapitalismus sein hässliches Gesicht besonders deutlich. Nicht nur bei Daimler, auch in vielen anderen Betrieben gibt es ähnliche Angriffe auf die Belegschaften. Es sind Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, denen wir uns gemeinsam entgegenstellen müssen, wenn wir verhindern wollen, dass die Lasten der Krise auf unseren Rücken abgeladen werden. Deshalb haben wir im Mai das Krisenbündnis gegründet und seitdem auch einige Kundgebungen, Demos und Aktionen organisiert.

Zur Zeit steht ihr Daimler-KollegInnen mit euren Aktionen in der Öffentlichkeit an vorderer Stelle. Ihr habt gezeigt, dass ihr nicht kampflos eure Verträge und Errungenschaften hergebt. Das finden wir sehr gut und unterstützen euch gerne.

Auch wir treten ein für bessere Arbeitsbedingungen und halten Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich für nötig. Wir wollen eine Welt, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht der Profit von einigen Wenigen! Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkel in einer menschenwürdigen und solidarischen Welt, in einer intakten Umwelt aufwachsen! Die Kosten der Krise müssen die Reichen und die Konzerne tragen, die jahrelang von Privatisierung, Sozialabbau, Niedriglöhnen und einer ungerechten Steuerpolitik profitiert haben. Ihre Krise – nicht auf unserem Rücken!

Lasst uns gemeinsam kämpfen für eine solidarische menschenwürdigere Zukunft, in der auch unsere Kinder noch leben können. Wir wünschen euch viel Erfolg. Lasst euch nicht spalten und kämpft vereint. Denn: Solidarität ist unsere große Stärke.

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