Solidaritätserklärung des Stuttgarter Krisenbündnisses für die Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Das Stuttgarter Krisenbündnis solidarisiert sich mit den Beschäftigten bei Daimler gegen die Angriffe des Daimler-Vorstandes. Wir verurteilen die Erpressungen, den Personalabbau, Verlagerungen und den Vertragsbruch auf das Schärfste. In der aktuellen Krise zeigt der Kapitalismus sein hässliches Gesicht besonders deutlich. Nicht nur bei Daimler, auch in vielen anderen Betrieben gibt es ähnliche Angriffe auf die Belegschaften. Es sind Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, denen wir uns gemeinsam entgegenstellen müssen, wenn wir verhindern wollen, dass die Lasten der Krise auf unseren Rücken abgeladen werden. Deshalb haben wir im Mai das Krisenbündnis gegründet und seitdem auch einige Kundgebungen, Demos und Aktionen organisiert.

“Solidaritätserklärung des Stuttgarter Krisenbündnisses für die Daimler-Kolleginnen und Kollegen” weiterlesen

Flyer: Ihre Krise – nicht auf unserem Rücken!

Wir haben uns im “Stuttgarter Krisenbündnis” zusammengeschlossen, weil wir nicht wollen, dass die kapitalistische Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie verschärft wurde, auf unserem Rücken ausgetragen wird:

Die Kosten der Krise müssen die Reichen, Konzerne und Banken tragen, die jahrelang von Privatisierung, Sozialabbau, Niedriglöhnen und einer ungerechten Steuerpolitik profitiert haben.

Wir wollen auch nicht zurück zum Zustand vor der Pandemie.

Wir wollen, dass Konsequenzen aus der Krise gezogen werden.

Gemeinsam setzen wir uns ein für eine solidarische, menschenwürdigere Zukunft in einer intakten Umwelt.

Gemeinsam treten wir ein für grundsätzliche Veränderungen in Wirtschaft und Gesell-schaft.

Wir – das sind Gruppen, Organisationen und Parteien aus gewerkschaftlichen, linken, antifaschistischen, künstlerischen, ökologischen, migrantischen und Jugend-Bereichen.

neuer Flyer des Stuttgarter Krisenbündnisses

https://krisenbuendnis-stuttgart.org/wp-content/uploads/2021/01/Flyer-Krisenbuendnis-Dez-2020.pdf

 

Kundgebung am 30. September

Kundgebung am Mittwoch, 30. September um 16:00 Uhr
Beim Haupteingang des Katharinenhospitals mit Cuno Hägele und der Marbacher Songgruppe

für die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern:

  • MEHR EINKOMMEN !
  • MEHR FREIZEIT !
  • MEHR PERSONAL !

Bessere Arbeitsbedingungen für Klinikbeschäftigte heißt bessere Krankenversorgung! Die Beschäftigten in den Krankenhäusern brauchen mehr als unseren Beifall, sie brauchen Rückenwind von uns in den laufenden Tarifauseinandersetzungen!

Natürlich mit Mund-Nasen-Schutz und 1,5m Abstand wegen Corona!

Demo am 18. Juli 2020

Demoprogramm

  • Ariane Raad, Gewerkschaftssekretärin, ver.di Bezirk Stuttgart
  • Lucia Parbel & Niels Siethoff, Fridays for Future Stuttgart
  • Initiative „Solidarität & Klassenkampf“
  • Beschäftigte aus dem Klinikum Stuttgart
  • Rex Osa, Aktivist, Refugees 4 Refugees

+ musikalische Begleitung am Ende der Demonstration

Hinweis: Kundgebung vor der Demonstration

Kurz vor der Bündnisdemonstration um 14.00 Uhr findet ebenfalls am Samstag, den 18. Juli um FÜNF VOR ZWÖLF (11:55) eine Kundgebung von u.a. ver.di Stuttgart gegen die Schließung von Karstadt Sports Stuttgart statt. Kundgebungsort ist der Platz zwischen Hirschstraße/Breite Straße.

Hinweis: Kundgebung nach der Demonstration

Kundgebung, Samstag 18. Juli 2020, 17.00 Uhr,
Eingang US-AFRICOM, Stuttgart-Möhringen, Plieningerstr. 289
US-AFRICOM und US-EUCOM schließen!
Militär weltweit abrüsten für globale Gesundheit und Entwicklung!
Mehr Infos

 

Kundgebung: Samstag, 30. Mai 14.00 Uhr

Wir wollen kein Zurück. Wir wollen nicht wieder zum Status-Quo vor der „Corona-Krise” zurückkehren. Wir wollen keine Konjunkturprogramme, welche die Taschen der Reichen füllen.

Wir wollen nach vorne und eine solidarische Zukunft durchsetzen. Wir wollen einen klimagerechten Umbau der Wirtschaft. Wir wollen endlich eine gerechte Vermögensverteilung. Wir wollen keinen Polizei- und Überwachungsstaat, sondern Freiheitsrechte. Wir wollen, dass Frauen genauso viel verdienen wie Männer. Wir wollen gerechte Löhne in allen Branchen, und zwar dauerhaft. Wir wollen Wertschätzung und finanzielle Sicherheit für Kunst- und Kulturschaffende. Wir wollen keine Welt, in der Tausende im Mittelmeer ertrinken müssen oder ohne Obdach schutzlos auf der Straße leben. Ist das zu viel verlangt? Wir sind der Meinung, das ist das Mindeste!

“Kundgebung: Samstag, 30. Mai 14.00 Uhr” weiterlesen